ein gesunder Honig aus dem Mariengrund

 
 
Honig und Gesundheit

 

Honig gilt als Lebensmittel, wird in der Naturheilkunde jedoch als Heilmittel eingesetzt. Nach geltendem deutschen Recht darf aber für die Heilwirkung von Lebensmitteln nicht geworben werden und so darf Honig nicht als Heilmittel bezeichnet werden. 

Wabenechter, das heißt naturbelassener Honig ist dank seines hohen Trauben- und Fruchtzuckergehaltes ein rasch wirksamer, nicht belastender Energiespender, insbesondere für den geschwächten oder durch Anstrengung belasteten (kranken) Organismus.

Das im Honig enthaltene Acetylcholin ist eine wertvolle Hilfe für das Herz. Die günstige Wirkung des Honigs auf die Entgiftungstätigkeit der Leber ist vor allem der Fructose (Fruchtzucker), aber auch der Glucose in Verbindung mit dem Cholin und den Mineralstoffen zuzuschreiben. Honig fördert aufgrund seines Invertzuckergehaltes und der cholinergischen Substanzen (Cholin und Acetylcholin) nachweislich die Magen- und Darmsekretion und lindert die Darmträgheit. Bei Behandlungen von Pollenallergien (Heuschnupfen) mit einheimischen Honigen kann durch den im Honig in geringen Mengen enthaltenen Pollen eine allmähliche desensibilisierende Wirkung erzielt werden.

Die seit Jahrhunderten bekannte desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung des Honigs bei Erkältungskrankheiten (Honig in warmer Milch, nicht über 40°C lösen!) ist auf die antibakteriell wirkenden Inhibine zurückzuführen. Eine überraschende Wirkung ist der wissenschaftlich belegte Heilungseffekt beim Auftragen von Honig auf schlecht heilende Wunden. 

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Honigs bzw. dessen positive Wirkung auf einzelne Organe des menschlichen Körpers lässt sich weniger durch einzelne, allein wirkende Substanzen erklären, vielmehr wird der Effekt durch ein gleichzeitiges Zusammenwirken mehrerer verschiedener Honiginhaltsstoffe begründet.

Achtung:
Natürlicher Bienenhonig ist als Nahrungsmittel für Kinder im Alter von
unter 12 Monaten nicht geeignet!

Tipp gegen Sonnenbrand:
Honig dünn auf die vorgekühlte Haut auftragen, darauf dick Joghurt (ein El. Honig zu 150g Joghurt). Erneuern, wenn die Masse nicht mehr als kühlend empfunden wird.

Einfache Tipps zur effektiven Hautpflege: 

  • Eine Tasse Honig und etwas Zitronensaft ins Badewasser geben - macht die Haut sanft und weich. 
  • Eine hautverjüngende und durchblutungsfördernde Gesichtsmaske kann aus zwei Esslöffeln Quark mit einem Esslöffel Honig hergestellt werden. Einwirkzeit ca. 20 - 30 Minuten 
  • Ein pflegendes Haarwaschmittel stellt man her, indem man zwei Esslöffel Heilerde mit einem Teelöffel Honig, 3 Topfen Manukaöl und etwas Wasser vermischt.

Bei Insektenstichen kann Honig, sofort aufgetragen, das Gift teilweise entziehen.

 

»Jetzt in diesen kalten Zeiten
ist bei unsern alten Leuten
immer irgend etwas los.
Und der Arzt empfiehlt ganz groß
Honig für das Herz der Tante,
für die Mutter, die sich brannte,
für den Opa, der so schwer
leidet, denn er hustet sehr.
Und das ist bestimmt ganz richtig,
Honig ist tatsächlich wichtig.
Honig hilft für allerlei,
ist die beste Hausarznei.
Lunge, Herz läßt sich kurieren,
Magen, Leber, Galle, Nieren,
Mundausschlag und Heiserkeit,
schlechter Schlaf und Müdigkeit,
 Nerven, Wunden aller Art,
selbst mit Eiter schon gepaart,
auch für ungesundes Blut
Honig wahre Wunder tut.
Kaum ein Leiden, ein Organ
das nicht spricht auf Honig an ... «

(Imkerpfarrer Edmund Herold)